Auftakt!, Tag 1

Nun also tun auch wir es. Wir reisen und bloggen darüber. Wir, d.h. meine Freundin Céline und ich (Micha) haben diesen Sommer für 3 Monate aus dem Staub gemacht und reisen nach Südamerika, genauer gesagt von Quito nach Buenos Aires.Normalerweise hält sich mein Sendebewusstsein in Grenzen, daher ist so ein richtiges regelmäßiges Blog auch mal was neues für mich.

Und das vielleicht beste ist, dass wir, wenn wir wieder da sind, auch weniger zu erzählen haben.

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Warum geht man überhaupt auf so eine Reise? Das wissen wir wahrscheinlich selbst nicht so genau, vermutlich hatten wir genug von Berlin, von Deutschland, von Europa, von Hamsterrädern und all dem ganzen Kram. Wahrscheinlich eine Mischung aus Freiheitsdrang, Neugier und dem Wunsch nach etwas anderem.

Und da wir gerade mit dem Philosophieren anfangen, haben wir uns überlegt, im Laufe der Reise ein paar Fragen zusammenzustellen, die wir versuchen dann bestmöglich anhand der von uns gemachten Erfahrungen zu beantworten:

  1. Gibt es ein Sanifair in Südamerika?

  2. Gibt es dort kurze Sneakers-Socken (ich habe meine vergessen)?

  3. Kann man Neurodermitis unbehandelt lassen (meine Cortison-Salbe habe ich absichtlich nicht mitgenommen)?

  4. Sind die Aires wirklich so buenos?

  5. Was ist das Döner-Äquivalent in Südamerika?

  6. Kann man sich dort glutenfrei und laktosefrei ernähren?

  7. Kann man an der Kasse Payback-Punkte sammeln?

  8. Stehen dort Windräder und Solarpanele in der Landschaft rum?

  9. Wie halten es die Leute dort mit dem Transzendenten?

  10. Und zu guter letzt: Warum fahrt ihr verdammt noch mitten im Berliner Sommer, wenn in Südamerika doch gerade Winter ist!?

Wahrscheinlich werden die Fragen im Laufe der Reise noch etwas mehr werden, vielleicht persönlicher, vielleicht philosophischer, vielleicht politischer.

Doch zu aller erst müssen wir ja erstmal irgendwie nach Quito kommen.

Nachdem wir es aus Müggelheim mit BVG und S-Bahn in anderthalb Stunden zum zentralen Omnibusbahnhof geschafft haben, nach 3 Stunden Fahrt auf einem Autobahnrasthof zu Sanifair-Goldkarteninhabern geworden sind, geht es zunächst in Richtung Mainz, wo meine Cousine und meine Tante uns abholen. Dann, im schönen Rheinland-Pfalz, auf der Autobahn an zahllosen Windmühlen vorbei, geht es nach Erbes-Büdesheim, wo wir bei meiner Tante im besten Hostel der Welt übernachten.

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